25.12.2017 - Gottesdienst mit EMK
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Die Schattenseiten im ewigen Sommer

Seit Juni 2016 leben wir in Piura, wo laut Slogan der «ewige Sommer von Peru» herrscht. Die Departamentshauptstadt in der Nähe der Grenze zu Ecuador zählt über eine halbe Million Einwohner.

 

Doch trotz des ewigen Sommers lebt ein grosser Teil der Bevölkerung auf der Schattenseite. Die Familiensituationen innerhalb der evangelischen Gemeinden sind ein Spiegel der Gesellschaft. Sehr viele Frauen sind alleinerziehende Mütter. Wo Paare gemeinsam mit ihren Kindern leben, sind deren Ehen wegen Unverständnis, Streit und Gewalt gefährdet.

 

Unsere Arbeit unter dem Label von Latin Link Perú und der evangelischen Gemeinde Ministerio Cosecha beinhaltet darum drei Hauptbereiche.

 

1. Stärkung der Ehe und Familie

Als Pastoren und Familienseelsorger sprechen wir in den evangelischen Gemeinden über Massnahmen, um die Ehe zu schützen und zu stärken.

 

L. und C., eine kleine Tochter: «Vielen Dank für diese vier Eheseminarabende. Die Ausführungen waren sehr hilfreich. Einiges in unserer Ehe konnten wir auffrischen, anderes lernten wir neu dazu. Ihr habt uns vermittelt, dass es noch Hoffnung für unsere Ehebeziehung gibt.»

 

Eintägige Eheretraiten bieten Möglichkeiten, das gegenseitige Verständnis der Paare zu fördern.

 

In den Erziehungsseminaren ermutigen wir die Mütter und/oder Väter, wie sie ihre Kinder fördern und zu verantwortungsvollen Jugendlichen erziehen können.

 

Mehr und mehr schulen wir Pastoren in diesen Thematiken. Sie leben selber auch in diesen Herausforderungen als Ehemänner und Väter. Das hilft ihnen, die Seminare in ihren eigenen Lokalgemeinden durchzuführen.

 

  • Im Laufe des 2017 sollen die Kursunterlagen via Internet für Pastoren der verschiedenen Gemeindeverbände zugänglich gemacht werden.

 

2. Seelsorgerliche Begleitung

Es sind vor allem alleinerziehende Mütter, die seelsorgerliche Begleitung suchen. Die Väter haben meistens eine zweite Familie und bezahlen keine Alimente. Die Mütter arbeiten oft 10-12 Stunden pro Tag, um sich und ihre Kinder durchzubringen. Sie leben darum oft bei Verwandten, welche die Kinder betreuen. Es sind keine einfachen Umstände, die von allen Beteiligten viel Engagement und Opfer abverlangen. In den seelsorgerlichen Gesprächen gilt es, diese Mütter zu stärken und zu ermutigen. Einfache Antworten und Lösungen gibt es (leider!) nicht.

 

  • In Zusammenarbeit mit einem evangelischen Kindergarten wird ab März 2017 seelsorgerliche Begleitung auch in einem ärmlichen Aussenquartier der Stadt angeboten.

 

3. Prävention sexueller Missbrauch Minderjähriger

Carmen, 33, Gemeindegründerin: „Der sexuelle Missbrauch Minderjähriger ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Wir müssen die Kinder diesbezüglich aufklären.

 

Eintägige Schulungen mit unserem Malheft LORÍN geben Mitarbeitenden der evangelischen Gemeinden und Unterstufenlehrkräften das Know how, die Kinder über die Gefahren von sexuellem Missbrauch aufzuklären. Die Minderjährigen verstehen sehr gut verstehen, dass ihre Körper nicht begrabscht und missbraucht werden dürfen. Sie lernen NEIN sagen. Vor allem aber werden sie ermutig, keine „schlechten Geheimnisse“ zu bewahren.

 

  • Auf Wunsch der einheimischen Gemeinden erarbeiten wir im 2017 das Schulungsmaterial LORÍN nun auch für das Kindergartenalter (drei bis fünf Jährige).

 

 

Kommunikation

B. und H. Wenk

Apto. 837, Piura, Perú

 

Tel. 0051 73 52 16 21

bernhard.wenk@STOP-SPAM.gmx.ch hanny.wenk@STOP-SPAM.gmx.ch

 

Bankverbindung Zürcher Kantonalbank

Stiftung Latin Link Switzerland, 8409 Winterthur

IBAN CH71 0070 0113 2001 4398 7

Vermerk: 3045 Bernhard und Hanny Wenk

 

Einzahlung Postgiro

Zürcher Kantonalbank, 8010 Zürich, PC-Konto 80-151-4

Zugunsten CH71 0070 0113 2001 4398 773 2

Stiftung Latin Link Switzerland, 8409 Winterthur

Vermerk: 3045 Bernhard und Hanny Wenk

Ich bin gerne hier, weil…

… ich mich hier wohl fühle.

Joana

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